Erythrit

In natürlicher Form kommt Erythrit in Käse, Obst (Erdbeeren, Pflaumen) oder Pistazien vor.

Unser Erythrit wird in Frankreich durch Fermentation von aus Maisstärke gewonnener Glucose

hergestellt.

Es enthält beinahe keine Kalorien und hat nur geringen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel.

Als Zuckerersatz ist Erythrit in Deutschland seit 2003 zugelassen.

 

Gegenüber anderen Süßungsmitteln ist es sehr leicht verdaulich,  da Erythrit schon zu 90 Prozent über den

Dünndarm aufgenommen und über die Nieren wieder ausgeschieden wird.

 

Auch als Mittel zur Kariesprophylaxe, insbesondere bei Kindern, ist Erythrit ein schmackhaftes, einfaches

Mittel zur genussvollen Zahnpflege, da es Kariesbildung wirkungsvoll zu verhindern hilft.

Stevia

Stevia rebaudiana, kurz Stevia genannt, ist eine in Südamerika beheimatete Pflanze, die als Staude im Gebiet der Amambai-Bergkette im paraguayisch-brasilianischen Grenzgebiet wächst. Die stark süßende Wirkung war bereits den Ureinwohnern bekannt, die deren Blätter zum Süßen verschiedenster Nahrungsmittel und Tees verwendeten.

 

Die Bestandteile, die für die Süße der Steviablätter verantwortlich sind, wurden bereits 1931 wissenschaftlich erforscht. Dabei handelt es sich, abhängig von der Sorte, um neun bis zwölf verschiedene Glycoside. Die Hauptsüßkraft geht dabei von Steviosid und Rebaudiosid A aus.

 

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Stevia eine blutdrucksenkende und Blutzucker-senkende Wirkung hat. Seit Dezember 2011 sind die aus der Pflanze gewonnenen sogenannten Stevioglycoside in der gesamten EU zur Verwendung in Nahrungsmitteln zugelassen.

Inulin

Das in unseren Produkten verwendete Inulin wird aus der Chicoreépflanze gewonnen und hilft uns, auf gesundem, natürlichem Weg den Ballaststoffanteil zu erhöhen.

 

Es kann von im menschlichen Verdauungssystem angesiedelten Bifidobakterien als Energiequelle verstoffwechselt und so medizinisch zur selektiven Anreicherung dieser

für den Menschen nützlichen Bakterien im Verdauungstrakt genutzt werden.

Die bei der Verstoffwechselung entstehenden Propionate können außerdem als natürlicher Appetitzügler wirken.

Kakao

Kakao - der schmackhafte Gesundmacher -

Über eine unserer liebsten Zutaten könnte man Bücher schreiben -  wir wollen einmal versuchen, Ihnen zumindest einen kurzen Überblick über das Faszinierende dieser außergewöhnlichen Pflanze zu vermitteln:

 

Der in Europa importierte Kakao stammte ursprünglich fast ausschließlich aus Venezuela. Die in Venezuela einheimischen Kakaosorten bezeichnet man seither als „Criollo“ (span.: Einheimischer, Kreole), Kakaosorten, die später in Venezuela eingeführt wurden, als Forastero (span.: Fremdling). Der Forastero hat seinen Ursprung in den Urwäldern des Amazonas-Gebietes. Alle Varietäten des Kakaobaumes gehen wahrscheinlich auf diese beiden Grundtypen zurück.

 

Kakao bildet ein komplexes Stoffgemisch aus mittlerweile 300 bekannten, verschiedenen Bestandteilen, von denen einigen eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Dazu zählen u.a. eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem, das lymphatische und hormonelle System und das Immunsystem.

Ursprünglich wurde der positive Effekt von Kakao mit den antioxidativen Eigenschaften einiger Inhaltsstoffe des Kakaos begründet,

Ein Zusammenhang zwischen Schokoladenkonsum und Sterblichkeit wurde in mehreren Beobachtungsstudien untersucht. Eine Zusammenfassung der Studien deutet auf einen schützenden Effekt des Schokoladenkonsums hin, wobei jedoch der Wirkungsmechanismus unbekannt ist.

Schließlich fand eine Studie der Universität L´Aquila auch Belege für eine positive Wirkung der im Kakao enthaltenen Flavanole auf die kognitive Leistungsfähigkeit älterer Menschen. Spätere Studien scheinen diese Aussage zu bestätigen. Auch in anderen Studien konnte die konzentrationsfördernde Wirkung von Kakao und dessen Bestandteilen nachgewiesen werden.

Wissenschaftler der Universität Münster haben kürzlich  eine neue Stoffklasse im Kakao entdeckt, die sich wachstumsfördernd auf Hautzellen auswirkt und damit die Wundheilung unterstützt, Hautschäden therapiert, Falten vorbeugt sowie das Risiko von Magengeschwüren verringert. Die Substanz konnte auch isoliert werden und erhielt den Namen CocoHeal

 

Doch am Ende ist das Beste an unserem Kakao - sein unnachahmlicher, glücklich machender Geschmack.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, die vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Sie kommen unter anderem in Getreide, Obst, Gemüsen und Hülsenfrüchten vor. Der Einfachheit wegen teilt man die Ballaststoffe in wasserlösliche und wasserunlösliche ein.

 

Aus ballaststoffreicher Nahrung werden die Kohlenhydrate im  Darm langsamer aufgenommen, dadurch kommt es zu einem langsameren, also weniger steilen Blutzuckeranstieg nach dem Essen und dementsprechend weniger steilen Blutzuckerabfall nach der Spaltung der Stärke.

Aus diesem Grund wird Diabetikern empfohlen, sich ballaststoffreich zu ernähren.

 

Sie vergrößern allein durch ihr Vorhandensein in der Nahrung das Nahrungsvolumen, ohne gleichzeitig auch den Energiegehalt zu steigern. Einige Ballaststoffe, z. B. Kleie oder Flohsamenschalen haben dabei

die Eigenschaft , über die Senkung des Ghrelin-Spiegels im Magen zu einer natürlichenZunahme des Sättigungsgefühls zu führen.

Zudem wirken Sie sich auf die Magenverweildauer aus, indem sie diese verlängern.

 

Quelle: Wikipedia